Einstieg
Die Kernideen kompakt zusammengefasst – als Auffrischung oder erster Einstieg. Für die vollständige Herleitung und Praxisbeispiele lohnt sich das Original-Workbook (Link unten).
Deeper Learning bezeichnet einen Unterrichtsansatz, bei dem Lernende sich in selbstorganisierten Teams vertieft mit einer authentischen Fragestellung auseinandersetzen und dabei fachliches Wissen mit überfachlichen Kompetenzen (den „4K") verbinden. Statt einer klassischen Prüfung am Ende steht eine öffentlich dargebotene, authentische Leistung – ein Produkt oder eine Performanz.
Jede Deeper-Learning-Einheit durchläuft dieselbe Grundstruktur.
Die Lehrkraft vermittelt das fachliche Wissensfundament, das alle Lernenden brauchen, um in Phase II eigenständig weiterzuarbeiten.
Teams entwickeln eine eigene Fragestellung, vertiefen sich ko-kreativ ins Thema und arbeiten auf ihre authentische Leistung hin.
Die Teams stellen ihr Produkt oder ihre Performanz einem echten Publikum vor und reflektieren Prozess und Ergebnis.
Die überfachlichen Kompetenzen, die in jeder Phase mittrainiert werden sollen.
Sich klar ausdrücken, aktiv zuhören, den eigenen Stil an Ziel und Publikum anpassen.
Gemeinsam mit geteilter Verantwortung an einem Ziel arbeiten, Wissen teilen, Konflikte konstruktiv lösen.
Behauptungen mit Belegen prüfen, verschiedene Perspektiven einbeziehen, begründet urteilen.
Originelle Ideen entwickeln, ausgestalten und im Arbeitsprozess immer wieder anpassen.
Lernende haben Mitsprache bei Inhalt, Lernweg und/oder Form der authentischen Leistung – abgestuft, nicht alles-oder-nichts.
Produkte oder Performanzen mit echtem Bezug zu Lebenswelt, Fachdisziplin oder Arbeitswelt – nicht für die Schublade.
Schulischer Raum, außerschulische Lernorte und digitale Umgebung ergänzen sich.
Zehn Merkmale einer guten Fragestellung – werden im Themenpool-Tool genutzt, um Vorschläge zu prüfen.
Für die vollständige Herleitung, Forschungsbezüge und viele Praxisbeispiele.